Teil 3 – unserer Reise mit dem Wohnmobil Richtung Pyrenäen – Giverny (Garten und Wohnhaus von Claude Monet)

Ja, und das hat es auch, denn unser nächstes Ziel waren die Gärten, Seerosenteich und das Wohnhaus von Claude Monet in Giverny.

Haus und Garten Claude Monet ist die gängige Bezeichnung für das von der Fondation Claude Monet in dem französischen Dorf Giverny verwaltete ehemalige Domizil des impressionistischen Malers Claude Monet (1840–1926).

Der Künstler mietete das Haus im Mai 1883 und legte dahinter zunächst den Ziergarten an, den er mit einer wuchernden Blumenpracht überzog. Im November 1890 war es ihm möglich, das Haus und das Grundstück zu kaufen. 1893 erweiterte Monet den Garten, den mittlerweile sechs Gärtner pflegten, um ein Stückchen Land an der Epte. Dort entstand in den folgenden Jahren der sogenannte Wassergarten mit dem von einer Brücke nach japanischem Vorbild überspannten Seerosenteich, der Monet sehr häufig als Motiv diente.

Monet liebte die Gartenkunst, las Fachliteratur und besuchte Gartenausstellungen. Der Garten diente ihm nicht nur zur Erholung, sondern inspirierte ihn auch für seine Gemälde.

 Waren wir anfangs von der Masse Touristen geschockt, die in unendlich langer Warteschlage am Ticketschalter standen, so hatten wir doch Glück. Ein Einweiser schickte uns zum fast leeren Gruppenticket-Schalter und schon standen wir in den Gärten und waren überwältigt. Welch‘ eine Blumenfülle, welch‘ ein Duft! Die Sonne und der blaue Himmel dazu waren einfach passend. Es war ein Fest für alle Sinne. In seinem Wohnhaus hingen viele, viele seiner Bilder und die seiner Maler-Freunde.

Dann natürlich noch der Seerosenteich! Die Frösche quakten, die Vögel sangen. Es war eine unglaubliche Idylle, wenn auch die Seerosen noch nicht blühten, so blühte es aber ringsumher. Es gab Fotomotive ohne Ende. Ich kann verstehen, dass Monet allein den Seerosenteich viele Male gemalt hat. Ich selbst habe auch unendlich  viele Bilder gemacht. Die Auswahl ist sehr schwierig. Sogar die berühmte Brücke über den Teich, die auf seinen Bildern mit üppig blühendem Blauregen gemalt ist, konnten wir mit genauso üppig blühendem Blauregen bewundern. Nur leider war es nicht möglich, diese Brücken auch nur für einen winzigen Moment ohne die Massen von Touristen zu erblicken. So ist das eben. So wunderbare Orte wollen natürlich sehr viele Menschen sehen. Dieses ist im übrigen – nach Mont St. Michel – der meistbesuchte Ort Frankreichs. Ich kann es verstehen.

Diese Eindrücke mussten wir erstmal sacken lassen und sind daher auch nicht mehr weitergefahren, sondern haben den Nachmittag in der Sonne bzw. Schatten beim Womo und auch die Nacht hier verbracht, denn wir standen auf einem großen Parkplatz neben großen grünen Wiesen, wo es sich gut aushalten ließ.

Liebe Grüße

Helga und Adalbero

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