Teil 4 – unserer Reise mit dem Wohnmobil Richtung Pyrenäen –Rouen

Hallo liebe Freunde,

nur ca. 5 km von Giverny entfernt ist der geschichtsträchtige kleine Ort Vernon.

Sehenswert und fotogen sind die Überreste einer mittelaltelterlichen Brücke, auf der noch die einstige Mühle sowie daneben Teile der Wehranlagen stehen. (s. Bild oben)

Das war auch ein Motiv der Bilder von Monet.

Dann ging es weiter nach Rouen. Hier waren wir vor 8 Jahren schon einmal und kannten die Stellplätze für Wohnmobile direkt am Ufer der Seine gegenüber der Kathedrale Notre Dame. Leider hat dieser P inzwischen einem kleinen Park Platz gemacht, aber nur ca. 500 m weiter gab es einen neuen Platz für Womos, nicht so schön, ein wenig gerümpelhaft und auch nicht mit Blick auf Kathedrale, darum blieben wir auch nicht über Nacht hier.

Blick auf Seine und Rouen

Im übrigen war ein verstorbener Onkel von mir während der Kriegszeit auch hier. Fast an derselben Stelle, an der wir vor 8 Jahren mit unserem Womo standen, dort stand er 1944 wohl auch und hat ebenso wie wir Fotos gemacht. Eines zeigt „Rouen in Brand“, wir hatten es damals abends mit der wundervollen Beleuchtung auch fast „in Brand“ gesehen. Zum Glück sehr viel erfreulicher.

Blick auf das brennende Rouen 1943

Rouen wurde im 2. Weltkrieg mit verheerenden Bomben-angriffen der Alliierten weitgehend zerstört. Nach dem Krieg wurde es aufwendig im mittelalterlichen Stil wieder aufgebaut. Das Beeindruckendste ist aber nach wie vor die Kathedrale Notre Dame. Sie gehört mit ihrem üppigen Skulpturenschmuck zu den schönsten Kirchenfassaden Europas. Der rechte Turm, der 1507 fertiggestellt wurde, heißt „Butterturm“, weil er zum größten Teil aus Ablassgeldern finanziert wurde, das jeder entrichten musste, der während der Fastenzeit Milch und Butter aß. Er ist mit 151 m der höchste Kirchturm Frankreichs.

Es gibt wirklich sehr viel zu sehen hier, natürlich auch die neue sehr eigenwillige Kirche Englise Sainte-Jeanne-d’Arc.

Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc.

Jeanne-d’Arc wurde der Ketzerei angeklagt und 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. An dieser Stelle steht heute ein großes Kreuz zur Erinnerung und daneben eine 1979 erbaute, sehr eigenwillige Kirche. Die Form des Kirchendaches und der kleinen Vorhallen erinnern an die Flammen des Scheiterhaufens. Als großen Kontrast dazu gibt es im Innern prachtvolle Buntglas-Fenster aus der ehemaligen Kirche Saint-Vincent aus dem 16. Jh.

 Das war einmal ganz etwas anderes.

 

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