Teil 10 – unserer Reise mit dem Wohnmobil Richtung Pyrenäen – Cherbourg

Dann gibt es oben auf der Halbinsel noch den Leuchtturm Le Phare bei Gatteville (s. Bild oben) und die Hafenstadt Cherbourg.

Aufgrund der strategisch günstigen Lage haben schon die Normannen begonnen, hier eine Burg zu bauen. Und bereits Ludwig XIV und Napoleon haben den Hafen zu einem gigantischen militärischen Stützpunkt ausgebaut. Natürlich förderte diese günstige Lage auch im Zweiten Weltkrieg schwere Kampfhandlungen. Noch heute ist das militärische Interesse groß und daher sind viele Teile des Hafens militärisches Sperrgebiet.

Natürlich gab es auch von hier eine große Auswanderwelle. Zwischen 1869 und 1969 sind von Cherbourg aus über vier Millionen Menschen in die Neue Welt gereist.

Auch die Titanic hat 4 Tage vor ihrem Untergang Cherbourg als letzten kontinentalen Hafen angelaufen.

In der ehemalige Abfertigungshalle des Transatlantischen Bahnhofs aus der Art-Déco-Zeit ist heute ein großes Museum untergebracht, in dem man das größte Atom-U-Boot besichtigen kann, die Geschichte der Auswanderer ist schwerpunktmäßig dargestellt und es gibt ein großes Meerwasseraquarium. Auch ein Vergnügungspark fehlt nicht.

 Bei 18,– Euro Eintritt/P hätten wir uns den ganzen Tag dort aufhalten können, wir haben uns mit den vielen verschiedenen U-Booten, die in der Vorhalle ausgestellt waren, begnügt.

Dafür fand auf dem Parkplatz ein Porsche-911-Treffen und in einer weiteren Vorhalle ein Mercedes-Treffen statt. Das hat insbesondere Adalbero sehr gefreut.

Ansonsten hat die Stadt Cherbourg nicht viel zu bieten und darum machten wir uns auf zum nordwestlichsten Punkt der Normandie.

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