Teil 13 – unserer Reise mit dem Wohnmobil Richtung Pyrenäen – Mont Saint-Michel

Nun war unser nächstes Ziel Mont-Saint-Michel. Der Weg führte uns über Granville. Auch dort trafen wir Ute und Detlef, ohne dass wir uns verabredet hätten. Wie heißt es doch: „Man trifft sich immer 2 oder 3 mal im Leben“. Das war nun das dritte Mal und wir hatten das gleiche Ziel.

Unser Weg führte die Küstenstraße entlang (über Grandville)

Grandville

, um schon mal von verschiedenen Aussichtspunkten einen Blick auf Mont-Saint-Michel zu erhaschen. Das sahen wir zwar auch, aber doch etwas weiter weg, diesig und für die Fotos auch im Gegenlicht. Was solls, wir werden es noch aus der Nähe sehen.

Vor 8 Jahren waren wir bereits einmal hier. Damals konnte man noch neben der Zufahrtstraße direkt am Strand in der ersten Reihe parken mit wundervollem Blick auf die Insel. Allerdings hatten wir damals an dieser Stelle auch eines meiner schrecklichsten Erlebnisse: Die Flut  kam so schnell (mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h) und stieg so hoch – wir wussten ja nicht, wie weit -, dass das Wasser erst einen Meter vor unserem Womo stehen blieb. So viel Angst habe ich noch nie in meinem Leben gehabt.

Diese Parkplätze sind inzwischen alle gesperrt – es sind nur noch Wiesen. Dafür gibt es ein paar Kilometer weiter neu angelegte Parkplätze für Hunderte von Fahrzeugen – auch für Womos. Von diesem Parkplatz fahren dann Shuttle-Busse zur Insel rüber, denn Mont-Saint-Michel wird jedes Jahr von über 3 Millionen Gästen besucht.

Mont-Saint-Michel:

Im Jahr 708 soll dem Bischof der Erzengel Michael erschienen sein, der ihn gebeten hat, hier eine Gedenkstätte zu errichten. Der Bischof ließ eine Kapelle auf einem Berg bauen. Später folgten andere Gebäude und eine Benediktiner-Abtei.

Die dreistöckige Bauform der Abtei spiegelt sowohl die kirchliche Hierarchie als auch das lebenslange Streben der Mönche nach dem Paradies wider. Jede Ebene ist heiliger als die vorhergehende und ganz oben befindet sich die prächtige Église Abbatiale (Abteikirche).

 

Das war ein wunderbarer Anblick: in der späten Nachmittagssonne wurde die gesamte Insel mit der Abtei herrlich beleuchtet. Nach unten hatten wir den Blick auf den neu errichteten Damm und das Meer.

neuer Damm von St. Michel zum Festland

Und die Flut kam – man konnte zusehen, wie das Wasser stieg. Im übrigen: Der Tidenhub beträgt hier 12 m!. Unter der neuen Brücke lief das Wasser von beiden Seiten zusammen, ein unglaubliches Schauspiel.

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