Teil 7 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Plitvicer Seen

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Nach knapp 2 Stunden hörte der Regen auf und wir konnten unseren Stellplatz nahe des Eingangs zu den Plitvicer Seen bei Sonnenschein aufsuchen. Leider gewitterte es die Nacht wieder sehr heftig und auch am Morgen, als wir gemeinsam mit Uta und Klaus los wollten, regnete es wieder stark. Da der Wetterbericht eigentlich schon für morgens gutes Wetter angesagt hatte, sahen wir es positiv machten wir uns trotz Regens auf den Weg.

Mit einer Höhe von 78m ist der Veliki Slap (großer Wasserfall) der höchste Wasserfall des Nationalparks Plitvcer Seen und sogar ganz Kroatien

Die  Plitvicer Seen (s. Bild oben) sind der flächenmäßig größte Nationalpark Kroatiens. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina.  Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst 296,85 Quadratkilometer. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Der Nationalpark ist für seine kaskadenförmig angeordneten Seen weltbekannt, von denen an der Oberfläche derzeit 16 sichtbar sind. Diese bildeten sich durch den Zusammenfluss einiger kleiner Flüsse sowie durch unterirdische Karstzuflüsse. Die entlang einer Fließrichtung angeordneten Seen sind durch natürliche Barrieren voneinander getrennt, ein Merkmal von einzigartigen Naturvorgängen. Die tiefsten Seen sind 37 und 47 Meter tief.

ebenfalls der Veliki Slap (großer Wasserfall)

Von 1962 bis 1968 wurde in Kroatien ein Großteil der Karl-May-Filme gedreht. Auch der erfolgreichste Film dieser Reihe „Der Schatz im Silbersee“ wurde an einigen Schauplätzen im Nationalpark gedreht.

Eingepackt in Regenkleidung ging es los, zunächst mit einem Elektroboot über den See – wunderbar, wie das Boot so geräuschlos in dieser stillen Landschaft über das Wasser gleitet. Langsam hörte der Regen auf und die ersten blauen Wolkenlücken zeigten sich, einschließlich eines schwachen Regenbogens. Wenn das nicht glückverheißend für das weitere Wetter ist? Und tatsächlich kam die Sonne heraus und verwandelte die Landschaft in eine Traumwelt.

Zu Fuß ging es weiter entlang der Seen und unzähligen Wasserfälle. Und dann standen wir vor dem größten Wasserfall, der in mehreren Strömen 78 m in die Tiefe fällt. Gewaltig. Allerdings kennen wir von Norwegen noch gewaltigere Wasserfälle, aber dieser war wirklich sehr beeindruckend. Nach einem weiteren Fußmarsch und Fahrt mit einer „Panoramabahn“ gelangten wir an ein anderes Ende der Seen und auch von dort ging es zu Fuß auf gut ausgebauten Bohlenwegen an und zwischen den Seen weiter. Es ist wirklich eine der schönsten Landschaften, die wir je gesehen haben. Ein klein wenig getrübt wurde es leider durch die unglaublichen Massen von Touristen. Zeitweise war auf den schmalen Bohlenwegen kaum ein Durchkommen denn links und rechts neben den Bohlenwegen gurgelte das Wasser und teilweise führten sie auch über kleine Wasserfälle, Geländer gab es keine und so war es schon manchmal sehr eng. Aber auch wir gehörten zu den ca. 1 Million Besucher im Jahr.

Liebe Grüße

Helga

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