Teil 8 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Zadar

Rundbrief 4/2017 — Kroatien,  den  19.9.2017

Hallo liebe Freunde,

na endlich, die Sonne lacht wieder von einem blauen Himmel. Uta und Klaus wollten noch einmal in den Nationalpark Plitvicer Seen, aber wir wollten weiter. So trennten wir uns und fuhren nach Zadar. (s. Bild oben).

Zadar, auf einer schmalen Landzunge gelegen, wird vom Festland durch einen Wassergraben getrennt. Zadar war bis 1873 eine Festung. Die Stadt hat einen großen Hafen. Der überwiegende Teil der Altstadt von Zadar ist venezianischen Baustils.

1991 griff die Jugoslawische Volksarmee im Zuge des Kroatienkrieges Zadar aus der Luft und mit Artillerie an und verursachte auch an Kulturgütern erhebliche Schäden. Heute sind jedoch die meisten Wunden der Kriege beseitigt und es gibt viel Sehenswertes: natürlich etliche Kirchen, z.B Sankt Donatus, eine ungewöhnliche runde Kirche im byzantinischen Stil vom Anfang des 9. Jahrhunderts.

 Neben der Kirche Sankt Donatus steht ein Glockenturm, auf den man hinaufsteigen kann. Für 15,- Kuna (ca. 2,– Euro) durften wir dann selber 180 Stufen nach oben hinaufsteigen. Dafür hatten wir dann aber auch einen fantastischen Blick rundherum.

Aber in dieser Stadt gab es nicht nur alte Kirchen, Stadtmauern, römische Ausgrabungen pp zu sehen, sondern auch moderne Kunst. Dass es breite Treppen bis ans Wasser herunter gibt, haben wir schon in vielen Städten gesehen.

Meeresorgel

Hier aber sind in den Stufen Rohre verlegt und der Wind kann durch Löcher in die Stufen blasen und so entsteht Musik bzw. verschiedene Töne, je nachdem, wie das Meer sich bewegt und der Wind bläst. Die Treppen haben daher auch den Namen „Meeresorgel“.

Direkt daneben ist vom gleichen Künstler ein „Gruß an die Sonne“ erbaut.

Gruß an die Sonne

In einem Kreis von 22 m Durchmesser sind ca. 300 Solar-Glasplatten eingelassen, die Strom erzeugen und abends damit die Glasflächen farbig erstrahlen lassen. Im Zusammenspiel mit der Meeresorgel ändern sich die Farben. Das haben wir aber leider nicht gesehen, weil wir am Abend nicht mehr dort waren.

 

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