Teil 9 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Krka Wasserfälle

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Leider hat es die Nacht und am nächsten Morgen wieder heftig geregnet. Eigentlich standen die Krka Wasserfälle (s. Bild oben) auf dem Programm, wir haben lang überlegt, ob wir dorthin fahren, sind dann aber tatsächlich mutig losgedüst. Der Regen wurde immer heftiger und wir waren froh, als wir auf dem Parkplatz im Nationalpark ankamen. Dann kam auch noch Gewitter und wir wollten schon auf die Besichtigung verzichten und weit nach Süden fahren in der Hoffnung auf besseres Wetter. Aber siehe da: Nach ca. 1 Stunde geduldigen Wartens klarte es auf und mit Regenjacken angetan machen wir uns doch auf den Weg. Zunächst wurden wir mit einem Shutle-Bus zum Eingang gefahren und dort ging es ca. 2 Stunden einen langen Rundweg um die Seen herum bzw. auf Holzbohlenstegen auch mal wieder über die Seen, auf kleine Inselchen und über das plätschernde Wasser.

einer der vielen Krka Wasserfälle

Der kroatische Nationalpark Krka umfasst auf einer Fläche von 109,5 km²  den rund 45 Kilometer langen Flussabschnitt der Krka. Auf einer Strecke von 800 m stürzt der Fluss fast 46 m hinunter in den unteren See, wobei der größte Wasserfall 23 m hoch ist.

Außerdem befindet sich hier ein Kraftwerk, das am 28. August 1895 in Betrieb genommen wurde. Es war das erste Kraftwerk mit Wechselstrom nach Plänen von Nikola Tesla. Die nahe gelegene Stadt Šibenik war damit eine der ersten Städte Kroatiens, die mit elektrischem Strom beleuchtet war. (Dieser Physiker und Erfinder Nikola Tesla, der zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik prägte, ist Namenspatron der Tesla-Autos).

unterhalb dieses Wasserfalls kann man baden

Diese Landschaft mit seinen unzähligen Wasserfällen ähnelt natürlich den Plitvicer Seen, aber hier hatte ich oft den Eindruck, mich mitten im Urwald zu befinden. Eine große Vielzahl von kleinen Wasserfällen, die zwischen Schilf, Bäumen und Farnen gurgeln und jede Menge Pflanzen und Moose vermitteln diesen unglaublichen Eindruck. Das war mal wieder sehr schöner Ausflug.

Als Kontrast dazu gab es dann noch einen Rundgang durch die alte Stadt Sibenik, bei der man glaubte, dass sie nur aus Treppen und verwinkelten Gassen besteht.

Liebe Grüße

Helga

 

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