Teil 18 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Albanien: Durrës

So fuhren wir dann – so schnell es der Verkehr erlaubte – nach Durres an die Küste. Durres ist die zweitgrößte Stadt in Albanien, trotzdem fanden wir in der Nähe der Altstadt einen Parkplatz am Straßenrand und konnten uns das Amphitheater, eine große Moschee und etliche römische Ausgrabungen ansehen. Am Nachmittag fanden wir uns dann auf einem schönen Campingplatz am Meer wieder und erholten uns im Sonnenschein von diesem Tag.

Partisanendenkmal auf der Uferpromenade

Ja, etwas muss ich zu den Menschen sagen: Es heißt immer, dass die Menschen in Albanien sehr freundlich und hilfsbereit seien. Davon haben wir noch nicht viel bemerkt. Gleich nach der Grenze fuhr ein Rollstuhlfahrer mit Geschwindigkeit und ausgestreckter Hand auf uns zu, um zu betteln, gerade noch dass wir bremsend ausweichen konnten, ebenso wurden wir unterwegs von alten Frauen angebettelt und an einer Ampel wollte eine Frau uns unbedingt die Scheibe putzen, als wir das nicht wollten, hielt sie bettelnd die Hand auf und ließ nicht locker, bis wir endlich bei grün weiterfahren konnten. Auch Kinder winkten uns am Straßenrand freundlich zu, aber nur am anschließend sofort die Hand offen herzuhalten. So habe ich mir eigentlich Albanien vorgestellt. Ich lasse mich gern einer anderen Meinung belehren, aber leider haben wir von Freundlichkeit bis jetzt noch nichts gemerkt. Warten wir mal ab.

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