Teil 25 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Griechenland: Athen Tag 1

Rundbrief 11/2017 — Griechenland, den 4.10.2017

Hallo liebe Freunde,

den Weg nach Athen wollten wir eigentlich auf der Autobahn schaffen (keine neue, sondern diese gibt es wirklich), aber nach 10 km mussten wir gleich 4,40 Euro Maut zahlen, nach weiteren 50 km nochmal 9,50 Euro Maut und nach nochmal 50 km wieder 9,50 Euro, insgesamt für 110 km = 23,40 Euro Maut! Das sind Preise! Da lob ich mir die Österreicher, da können wir für 8,90 Euro Maut 10 Tage lang auf den Autobahnen fahren – soviel wir wollen -. Uns hat es jedenfalls gereicht. Wir sind dann von der Autobahn abgefahren und auf einer normalen Straße quer durch die Berge nach Athen.

Und nun sind wir also da in Athen. Es gibt einen Campingplatz mitten in der Stadt – ca. 10 km von der Akropolis entfernt und mit Bus und U-Bahn gelangt man relativ schnell dorthin – für 60 Cent pro Person und Fahrt. Die Fahrkarten konnten wir gleich auf dem Campingplatz bekommen und darum ging es auch gleich los. Natürlich zuerst zur Akropolis. Wie habe ich gestaunt: Wir waren vor 40 Jahren schon einmal hier. Damals fuhren die Busse noch direkt bis oben hoch. Heute ist unten schon alles abgezäunt, man muss Eintritt zahlen. Kombi-Ticket für noch weitere Sehenswürdigkeiten = 30,– Euro pro Person, Senioren haben Ermäßigung. Ich musste meinen Personalausweis vorzeigen, weil er mir sonst nicht glaubte, dass ich 70 bin – eigentlich ein tolles Kompliment ! Dann muss man sich den Weg hinauf zu Fuß erarbeiten. Das ist aber alles ok so, die Tempel hatten in der Vergangenheit durch die vielen Abgase sehr gelitten und so furchtbar weit ist der Weg nach oben auch nicht. Aber dann oben: Mal wieder unglaubliche Mengen an Touristen-Gruppen (die gab es vor 40 Jahren auch noch nicht) und der größte Tempel (Parthenon) ist eine große Baustelle (zumindest von der Vorderseite), eingerüstet und mit riesigen Kränen umstellt. Aber auch Renovierung muss natürlich sein.

Parthenon-Tempel

Trotz allem: Es ist einfach unbeschreiblich und überwältigend auf der Akropolis. So viele gut erhaltene und beeindruckende Altertümer auf einer Stelle hoch oben über der Stadt. Dazu gibt es von oben natürlich wunderbare Ausblicke rundherum.

Athen

Und zu Füßen liegt riesengroß und doch malerisch die weiße, in der Sonne leuchtende Stadt Athen.

Das war für den ersten Tag genug. Morgen gibt es weitere Sehenswürdigkeiten.

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