Teil 32 – unserer Reise mit dem Wohnmobil über die Balkanroute nach Griechenland und Italien – Griechenland: Olympia

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Am Abend haben wir dann die Westküste erreicht. Unser Übernachtungsplatz bietet wunderbare Ausblicke auf das Meer. Leider tobt ein sehr heftiger Wind, so dass wir auf ein Bad im Meer verzichtet haben, denn es kommen große, sich überschlagende Wellen an den Strand. Aber das ist zusätzlich zum fantastischen Sonnenuntergang ein tolles Schauspiel.

Ein Stück weiter die Küste hoch liegt fast direkt am Weg die antike Stätte Olympia. Waren wir auch letztes Jahr schon einmal hier, konnten wir es dennoch dieses Mal nicht auslassen und haben es uns noch einmal angesehen.

Philippeion in Olympia

Der Einfachheit halber wiederhole ich hier nochmal den Text, den ich letztes Jahr zu Olympia geschrieben habe:

Im Jahr 776 v.Chr. wurden die ersten olympischen Spiele eröffnet, die von da an im 4-Jahres-Rhythmus stattfanden. Sklaven und Frauen durften an den Spielen nicht teilnehmen, nicht einmal als Zuschauer. Damals  bestanden die Wettkämpfe aber nicht nur aus sportlichen Disziplinen, sondern auch Dichter und Schriftsteller lasen aus ihren Werken vor großem Publikum. Entsprechend wurden in Olympia viele Gebäude errichtet, so z.B. Übungsgelände für die Athleten, Ringerschule, Thermen, Säulenhallen mit Räumen „zum Umkleiden, zum Wälzen im Sand und zum Baden“. Selbstverständlich durften auch Tempel nicht fehlen. Im heiligen Bezirk des Zeus stand das wichtigste Gebäude: der riesige dorische Zeus-Tempel aus dem 5. Jahrhundert. v. Chr. mit der 12,40 m hohen Gold-Elfenbein-Statue des Zeus. Dieses stellte eines der sieben Weltwunder war.

Natürlich gab es noch viele weitere Gebäude, u.a. den Tempel der Hera und natürlich das Stadion, das man durch einen großen Torbogen (s. BIld oben) betritt und damals Platz für 45.000 Menschen bot.

Aufgrund verschiedener Erdbeben wurden die Gebäude fast alle zerstört.

Stelle, an der das olympische Feuer entzündet wird

Auch beim 2. Besuch war diese antike Stätte wieder sehr beeindruckend, obwohl ich sagen muss, dass zumindest das Stadion, das wir gestern in Messini gesehen haben, weitaus imposanter ist.

Nun aber können wir uns in der Sonne und im Wasser noch ein Weilchen erholen.

Viele Grüße

Helga

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