Teil 3 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland – Akrokorinth

Bild oben: Ausgrabungsstätte Alt-Korinth, im Hintergrund: Burghügel Akrokorinth

Rundbrief 1/2016 unserer Reise nach Griechenland — 27.9.2016

Hallo liebe Freunde,

leider ging es doch nicht so gut weiter. Nachdem wir bis zum Nachmittag den Strand, die Sonne und das Wasser genossen hatten und gerade gemütlich beim Kaffee saßen, – zack – kam die Polizei und erklärte uns, dass Camping hier nicht erlaubt sei und wir sofort alles einpacken und wegfahren müssen, ebenso das andere Womo, das neben uns stand.

Na, das ist natürlich eine Auslegungssache, was Camping bedeutet. Andere Leute mit PKW hatten auch Stühle draußen stehen. Offensichtlich ist es hier ein Unterschied, ob man Tisch und Stuhl aus einem PKW herausholt oder aus einem Wohnmobil. Auf alle Fällen mussten wir sogar noch unsere Ausweise vorzeigen, Fahrzeugschein und die Polizei hat alles notiert. Im Moment mussten wir keine Strafe  bezahlen (wofür auch? Ein Verbotsschild war nirgends zu sehen!), aber warten wir ab, ob zu Hause ein Strafzettel anflattert.

Nun suchten wir einen neuen Übernachtungsplatz und fanden genau das Gegenteil vom vorigen Platz, nämlich in 575 m Höhe in Akrokorinthos vor den Toren einer gewaltigen Festung, die die gesamte Bergkuppe einnimmt. (s. Bild oben). An dieser Burg, hoch oben auf der Bergspitze, wurde bereits seit der Antike gebaut und es war ein beeindruckender Anblick. Außerdem war es inzwischen schon dunkel geworden und wir sahen von oben auf die Lichter der Stadt unter uns.

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Übernachtungsplatz vor der Burg Akrokorinth

Die Besichtigung dieser riesigen Burganlage haben wir uns am nächsten Morgen verkniffen, weil eine andere antike Sehenswürdigkeit auf uns wartete: Die Ausgrabungsstätte in Alt-Korinth. Kurz nach Öffnung am Morgen waren wir fast die ersten, aber als wir gingen, standen schon wieder 7 Busse dort und viele, viele Menschen liefen herum. Die Anlage war aber auch wirklich sehenswert:

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Apollo-Tempel in Alt-Korinth

Sieben Säulen des Apollo-Tempels (römische Zeit) stehen fotogen in dem großen Ausgrabungsgelände mit vielen Gebäude-, Geschäfts- und Badehausresten. Auch eine „Rednertribüne“ gibt es. Dort soll der Apostel Paulus gepredigt haben.

 

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