Teil 11 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland -Mystras

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Dann aber wartete die nächste geschichtliche Entdeckung auf uns: Mystras. Dazu fuhren wir zunächst durch den Ort Sparti. Ja genau dieser Ort, woher der Ausdruck „spartanische Lebensweise“ kommt, denn damals haben die Menschen in diesem Ort sehr einfach, ohne Prunk und Protz gelebt. Aber nur 10 km weiter zieht sich mal wieder den Berg hoch die alte Stadt Mistras.

Mistras, 1249 mit dem Bau der Festung begonnen, hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Byzantiner, Türken, Griechen und andere Herrscher wechselten sich ab und hinterließen ihre Spuren. Zeitweise lebten hier 40.000 Menschen und gab es eine Schule für humanistische Philosophie, in der die Lehren von Platon und Pythagoras weitergegeben wurden. Auch Kunst und Architektur erlebten hier Blütezeiten. Dieses ist heute immer noch an den wunderbaren Gebäuden und Fresken zu sehen. Insbesondere die vielen Kirchen mit ihren Malereien sind größtenteils sehr gut erhalten. Natürlich ist es heute eine verlassene Stadt bis auf das Kloster Pantanassa, in dem auch heute noch ein paar Nonnen leben.

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Mistras: Evangelistra-Kirche

Das war wirklich sehenswert und interessant aber auch wieder ein anstrengender Tag, denn die Sonne brannte den ganzen Tag unbarmherzig vom Himmel herunter und wir waren dankbar für jedes Fleckchen Schatten. Umso mehr freut es uns, wenn wir am Abend einen schönen Übernachtungsplatz am Meer finden, wo wir uns im warmen Wasser den Schweiß des Tages abspülen und beim Abendessen zusehen können, wie mit einem wunderbaren Farbenspiel die Sonne im Meer versinkt.

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Übernachtungsplatz in Neo Itilo

Am nächsten Tag ging es dann zur Westküste der Peloponnes. Der Weg führte mit vielen, vielen Kurven und Serpentinen durchs Gebirge, vorbei an endlosen Kilometern von Olivenbäumen. Wir wollten den Palast des Nestor sehen, aber leider … wir standen vor einem verschlossenen Gelände. Schade, aber gleich nebenan gab es freien Zugang zu einem weiteren Kuppelgrab von Tholos. Dieses war die Grabstätte von einigen Königen, denn man hat hier wertvolle Grabbeigaben gefunden wie Gold, Juwelen, Bernstein, Halsketten, Ringe usw. Natürlich war davon nichts zu sehen, aber das gewaltige Bauwerk mit der riesigen Kuppel allein war sehenswert.

Liebe Grüße

Helga und Albert

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