Teil 14 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland – Delphi

Aber auch auf dieser jetzt geplanten Route erwarten uns noch viele interessante Stätten.

Eine davon ist der „Nabel der Welt“.

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Delphi – Nachbildung des „Nabels der Welt“

Dazu sind wir über die oben genannte riesige Hängebrücke gefahren (13,30 Euro Maut !) und nach Delphi.

Delphi erlebte seine Blütezeit im 6. – 4. Jahrhundert v. Chr. Und was ist das heute noch für eine Anlage! Inmitten einer grandiosen Landschaft, umgeben von hohen Bergen, führt ein gut ausgebauter Weg in vielen, vielen Stufen innerhalb der antiken Stadt bis hinauf zum Stadion, vorbei am Apollontempel, dem Theater und etlichen anderen Gebäuden(resten).

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Delphi: Theater und Apollon-Tempel

Wirklich, das ist das Beeindruckendste, was ich je gesehen habe insbesondere auch, weil die umgebende Landschaft das übrige dazu tut und man von überall die großartigste Aussicht hat.

Da kann ich mir schon vorstellen, dass damals in antiker Zeit die Menschen den Weg hierher nicht gescheut haben, um vom Orakel ihre Fragen beantwortet zu bekommen:

Hier die Geschichte zum Orakel von Delphi:

Apollon hatte gegen die Python gekämpft, sie erschlagen und in einen Abgrund geworfen. Sie verweste und setzte widerliche Dämpfe frei. Die Sibylle (eine Priesterin) saß über einer Felsspalte, aus der diese Dämpfe emporstiegen. Dadurch fiel sie in Trance und murmelte viele meist unverständliche Dinge. Dieses wurde wiederum von anwesenden Priestern ausgedeutet. Auch Ödipus besuchte das Orakel und fragte nach seiner Herkunft und Zukunft. Er soll zur Antwort erhalten haben: „Du wirst deines Vaters Mörder werden, deine leibliche Mutter heiraten und verabscheuungswürdige Nachkommen haben“.

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Delphi: Tholos

Und im Museum steht das Original des „Nabels der Welt“. Ein ei-förmiger und mit Mustern verzierter Stein (eine Nachbildung steht am Original-Platz). Immerhin wissen wir jetzt, wo der Nabel der Welt ist und standen sogar schon dort. Dieses antike Delphi umweht tatsächlich immer noch etwas Mystisches und Geheimnisvolles. Einfach  wunderbar.

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