Teil 16 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland – Dion am Fuße des Olymp

Rundbrief 8/2016 unserer Reise nach Griechenland — 7.10.2016

Hallo liebe Freunde,

die Sonne hat sich ausnahmsweise ein wenig hinter Wolken versteckt, das war uns gerade recht, weil wir die antike Stadt Dion am Fuße des Olymp ansehen wollten. Dieses war einmal eine relativ große Stadt, natürlich mit Theater, vielen Häusern (heue noch Grundrisse), Reste der Thermen usw. Auch ein wieder ausgegrabener Altar, war zu sehen, auf dem zu Ehren Zeus Opferungen vorgenommen wurden, denn er lag – wie gesagt – am Fuße des Olymp und dort oben hat ja bekanntlich der Göttervater Zeus seine Wohnstatt gehabt.

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Dion: Theater. Dahinter der Olymp mit verhülltem Haupt

An dieser antiken Ausgrabungsstätte gab es auch noch etliche schöne Fußboden-Mosaiken zu sehen, teilweise waren sie abgedeckt, aber das schönste Mosaik, das Haupt der Medusa aus dem Tempel des Dionynos, konnten wir im dazugehörigen Museum bewundern (s. Bild oben).

Aber so angenehm die etwas verhüllte Sonne auch war, dadurch hatte leider auch der Olymp sein Haupt in Wolken verhüllt.

Trotzdem beschlossen wir, den Olymp sozusagen auf der Straße zu umrunden, denn zu unserem nächsten Ziel – die Klöster von Meteor – konnte man gut die Straße durch die Berge so entlangfahren und wir hofften auf eine schöne Berglandschaft und natürlich darauf, den Olymp zu sehen. Aber – mal wieder ein Aber -, es begann leicht zu regnen. Der wochenlange Staub auf der Straße vermischte sich mit der Feuchtigkeit und es wurde leicht schlierig. Die ersten Kurven in die Höhe ließen sich ja noch relativ gut fahren, aber dann …. inmitten einer sehr steilen Serpentin-Kurve hatten die Reifen keinen Kontakt zur Straße mehr, das Womo schlingerte ein wenig, die Räder drehten durch und mitten an der Steigung konnte Albert nur noch kräftig auf die Bremse treten. Was nun? Wenden! Und das mitten auf einer steilen Serpentin-Kurve. Ich bin herausgesprungen, habe versucht, um die Kurven herumzusehen, ob die Straße frei ist und Albert gewunken, dass er wenden kann. Dann ca. 50 km zurück und über die Autobahn weiter (18,– Euro Maut) und über Larissa und Trikola nach Kalamboka. Inzwischen regnet es immer mehr und es kam noch ein heftiges Gewitter dazu.

Zum Glück führte die Straße jetzt durch eine Ebene und nur ein kurzer kurviger Aufstieg zu unserem nächsten Übernachtungsziel, einem wohnmobil-freundlichen Hotel in der Nähe der Meteor-Klöster, war noch zu schaffen. Mit Blitz und Donner kamen wir dort an

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Kalambaka – Empfang mit Blitz und Donner und Starkregen

und der Wirt Kostas empfing uns sehr freundlich und schickte gleich seine Mutter in die Küche, um für uns Essen zu machen. Da haben wir aber doch tief durchgeatmet, dass wir heute hier gut gelandet sind. Er hatte auch noch einen schönen Lageplan für uns, nach dem wir uns morgen zur Besichtigungstour dieser weltbekannten Klöster aufmachen werden.

Liebe Grüße

Helga und Albert

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