Teil 17 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland — Klöster von Meteor

Rundbrief 9/2016 unserer Reise nach Griechenland — 9.10.2016

Hallo liebe Freunde,

ja, die Sonne war wieder da und wir eilten, um die Klöster von Meteora zu sehen. Sie waren sicher ein Höhepunkt unserer Reise. Ich hatte zwar verschiedentlich schon Bilder davon gesehen, aber so, wie es tatsächlich aussieht, habe ich es mir nicht vorstellen können.

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Meteor: Kloster Holy Trinity

Die Landschaft sieht ein wenig so aus wie das Elbsandsteingebirge, etliche steile nackte Felsen ragen plötzlich empor. Aber im Gegensatz zum Elbsandsteingebirge sind hier auf vielen Felsen ganz oben auf der Spitze jeweils Klöster gebaut. Insgesamt gab es einmal 24 einzelne Klöster, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind.

Das älteste und größte dieser Klöster, das Metamórphosis, wurde bereits 1344 erbaut und befindet sich 613 m über dem Meeresspiegel.

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Meteor: Kloster Metamorphosis

 

Heute führen gut ausgebaute Straßen in die Nähe der einzelnen Klöster (mit wenig Parkraum, zumal auch Unmengen von Bussen dort hielten) und von dort muss man sich Stufe für Stufe zum Eingang emporarbeiten. Welch‘ ein wunderbarer Anblick erwartete uns dann: sowohl von oben zu den anderen Felsen und Klöstern, wie auch im Innern der Anlage und insbesondere in der Kirche.

Diese sind über und über mit Fresken und Ikonen bemalt und ausgeschmückt. Leider war Fotografieren in den Kirchen verboten, aber allein von außen habe ich so viele Fotos gemacht, dass die Auswahl als Anhang zu diesem Brief schwer fiel.

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Meteor: Kloster Varlaam

Es ist für mich unvorstellbar, wie Menschen in der damaligen Zeit in der Lage waren, solche Wunderwerke der Baukunst zu errichten.

Was waren wir froh, dass sich das schlechte Wetter am Tag zuvor ausgetobt hatte und wir nun wieder bei Sonnenschein diese „Weltwunder“ bestaunen konnten.

 

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Meteor: Kloster Agios Stefanos

Das war nun von Griechenland alles. Unser Plan war ja, über die Balkan-Route zurückzukommen, doch oft kommt es eben anders. Es gibt verschiedene Gründe, unseren Plan zu ändern, die ich hier nicht alle erläutern will. Auf alle Fälle sind wir in der Hafenstadt Igoumenitsa angekommen und von hier fahren die Fähren nach Italien. Wir haben kurzfristig im Internet für den nächsten Tag, Sonntag, 9.10., nachts 23.59 Uhr buchen können und sind dann am Montag, 10.10 um 14.30 Uhr in Ancona/Italien. Bis dahin können wir die Wartezeit am Strand, im Wasser und der Sonne bei Igoumenitsa verbringen und genießen nochmal die Wärme. Von Italien werden wir natürlich erst noch einmal nach Österreich fahren, evtl. ein paar Tage dort verweilen und uns dann auf den Rückweg nach Pattensen aufmachen.

Und über den Rest der Reise wird es nicht viel zu schreiben geben, darum endet hier mein Reisebericht unserer Reise nach Griechenland. Es war sehr schön hier, viele schöne Badebuchten und viele antike Stätten, das ist eine schöne Mischung. Es ist gut möglich, dass wir im nächsten oder übernächsten Jahr nochmal hierher wiederkommen, denn es gibt noch viel zu entdecken.

Ich grüße euch aus dem sonnigen Griechenland und – wenn ihr wollt – hören wir uns wieder im nächsten Jahr!

Liebe Grüße

Helga und Albert

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