Teil 1 — unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Irland: Belgien – Brügge

Rundbrief 1/2016 unserer Reise nach Irland

17.5.2016

Hallo liebe Freunde,

ja, es ist wieder soweit. Wir haben uns erneut auf den Weg gemacht. Die Reise soll uns dieses mal über Belgien nach Dunkerque/Frankreich und von dort zunächst nach Südengland – Cornwall – Wales und nach Irland führen. Im Jahr 2010 haben wir schon einmal eine ähnliche Tour gemacht, es hat uns insbesondere in Irland so gut gefallen, dass wir damals beschlossen haben, unbedingt nochmal dorthin zu fahren.

Kurz nach unserem Start am Pfingstsonntag auf der A 2 begann es für uns gleich mit viel Glück, na ja, wie man es sieht: Während der Fahrt riss die Dachlucke über den Betten 2 x auf, so dass Albert auf den nächsten P fuhr und mit Hilfe eines Drahtes die Luke fest verschloss. Das war ein Aufenthalt von 5 – 10 Minuten. Und ein Stück weiter kamen wir an einem schweren Unfall vorbei, der ca. 5 – 10 Minuten vorher stattgefunden haben musste, es war noch keine Polizei oder Krankenwagen dort. Auf alle Fälle lag rechts auf dem Grünstreifen halb auf der Seite, halb auf dem Dach ein PKW, Autoteile und ein abgerissenes Rad lagen verstreut auf der Autobahn, zwei Menschen lagen sich weinend in den Armen, was sonst noch war, konnten wir in der Schnelle nicht sehen. Hätten wir den kurzen Aufenthalt nicht gehabt, wären wir womöglich in den Unfall mit verwickelt worden. Und einige Zeit später kam im Radio auch die Verkehrsdurchsage, dass es an eben dieser Unfallstelle inzwischen einen langen Stau gibt.

Da begann unsere Reise doch mit sehr viel Glück und wir fuhren guten Mutes weiter bis nach Brügge.

1x-brueggeLeider gab das Auto-Ladekabel für unser tomtom-Navi den Geist auf, aber zur Überbrückung konnten wir uns mit kurzen anderen Kabeln  behelfen.

Na gut, in Brügge gab es einen guten Stellplatz (nicht den teuren offiziellen Platz für 25,– Euro die Nacht, sondern einfach auf einem Parkplatz beim Supermarkt Carefour). Von dort ging es gleich zu Fuß in die Innenstadt, wo wir beim Vorbeifahren schon viele Zelte gesehen hatten. Da muss was los sein! Aber das war doch enttäuschend.

Es war eine Thai-Party mit Thai-Musik (schrecklich) und Tänzen auf einer Bühne, und sehr, sehr vielen Tischen und Stühlen auf dem Platz, aber insbesondere ca. 20 „Thai-Fress-Buden“. Praktischerweise gab es da gleich unser Abendessen, leider lag alles voller Müll, auf und unter den Tischen, da sind wir dann schnell weitergangen durch die Altstadt.

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Brügge

Dort war richtig „was los“, denn Brügge war belgischer Fußballmeister geworden und entsprechend viele Fans mit entsprechender Stimmung waren in Brügge unterwegs.

Das Wetter war ganz schön, es schien sogar die Sonne, im Schatten allerdings wurde es sehr kalt und so waren wir froh, wieder in unserem kuscheligen Womo anzukommen.

Den nächsten Tag haben wir uns nochmal Brügge angesehen, es lohnt sich wirklich. So viele winkelige und enge Gassen und so viele kleine Häuschen, viel Wasser und vielen, vielen Brücken. (s. Bild oben).  Dazu das nächste Glück: Heute, am Pfingstmontag, hatten tatsächlich einige Geschäfte in der Innenstadt geöffnet und wir fanden tatsächlich einen Laden, der ein entsprechendes Ladekabel für unser Navi hatte. Das ist doch schön

1b-oostende
Oostende

Dann aber ging es weiter über Oostende  nach Dunkerque und hier stehen wir auf einem P beim Fähranleger, denn morgen früh geht von hier die Fähre nach Dover.

 

1c-oostende
Oostende

Liebe Grüße
Helga und Adalbero

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