Teil 37 – unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Irland: Giant’s Causeway

Rundbrief 15/2016 unserer Reise nach Irland — 15.6.2016

Hallo liebe Freunde,

was war das für ein wunderschöner Tag heute! Zwar hatte es in der Nacht und am Morgen heftig geregnet, trotzdem fuhren wir – mit Regenjacken bewaffnet – zum Giant‘ Causeway. Hier gibt es ein neues Visitor-Center und Massen von Touristen (wie wir auch). Natürlich möchten viele Menschen dieses Naturwunder sehen und dann ist es ja nur gut und richtig, wenn es neue Parkplätze und ein neues Besucherzentrum gibt. Eintritt 9,50 Pf/P (= ca. 12,– Euro) für Besichtigung und Parkplatz (für uns mit Karte von National Trust frei). Trotzdem, es waren unglaublich viele Menschen da. Hier erst mal kurz eine Info für all die, die es nicht kennen, um was es beim Giant’s Causeway geht:

„Vor ca. 60 Millionen Jahren gab es hier einen unterirdischen Vulkanausbruch, bei dem sich eine dicke Schicht Basalt-Lava über ein Kalkbett ergoss. Beim Erkalten der Lava entstanden ca. 40.000 Basaltsäulen. Diese befinden sich in und an den Felsen, die die Küste bilden, und ziehen sich wie ein Weg bis ins Meer hinein, fast wie Treppen. Das Gegenstück dazu findet sich in Schottland, auf der Halbinsel Staffa.“

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Basaltfelsen am Giants Causeway

Natürlich regten solche Felsen und Gesteinsformationen die Menschen schon immer zu Geschichten, Märchen und Sagen an. Vor 6 Jahren, als wir schon mal hier waren, habe ich in meinem Brief das Märchen auch geschrieben, da jetzt einige Personen mehr in meinem Verteiler sind, schicke ich diese Geschichte der Einfachheit halber nochmal:

„Der Riese Finn McCool türmte die Steine des Causeway auf, um mit dem Riesen Staffa in Schottland zu kämpfen. Aber als er drüben war und sah, wie groß der Riese war, rannte er schnell zurück, Staffa verfolgte ihn. Seine Frau verkleidete ihn als Baby. Als Staffa aus Schottland ankam und das Baby sah, erschrak er sehr, denn er dachte, wie groß muss dann der Vater sein. Voller Panik rannte er zurück und zerstörte dabei den Damm hinter sich.“

 Auf alle Fälle fahren vom Besucherzentrum Shuttle-Busse ca. 1 km bis zu den Steinen (1,50 Pf/P), wir gingen aber zu Fuß, um schon beim Hinweg die unglaubliche Landschaft zu genießen.

Und dann standen wir da: auf den Basaltsäulen, die ins Meer hineinragen. So unwirklich, dass man es nicht glauben kann. Man kann wie auf Treppen hinauf- und hinunterklettern und steigt auf die oberen Flächen der Säulen.

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Giants Causeway – Basaltfelsen

Ich frage mich, wie lange das noch erlaubt sein wird, wenn tagtäglich solche Massen Menschen darauf herumturnen.

Umgeben sind diese Steine von riesigen steil abfallenden Felsen, die ebenfalls zum größten Teil aus Basaltsteinen bestehen. Ach, ich kann diese Landschaft überhaupt nicht beschreiben, man muss es einfach sehen. Ich sagte schon, dass es kaum Steigerungen bei den Landschaftsformen, insbesondere den Klippen, gibt, aber man kann sagen, es gibt viele Highlights in Irland und die Giant’s Causeway gehören insbesondere dazu.

Nachdem wir die Basaltfelsen verließen, konnte man auf gut ausgebauten Wegen auf die riesigen Klippen hinaufgehen und oben kilometerweit am Klippenrand weiterwandern. Immer wieder gab es neue aufregende Ausblicke auf das Meer, die nächsten Klippen und – weit unten – die Basaltfelsen im Wasser, auf denen wie Ameisen die Touristen-Massen herumturnten.

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Giants Causeway: Blick vom oberen Wanderweg auf den Klippen herunter zum Meer und die Basaltfelsen

Und dazu blauer Himmel, blaues Wasser, Wärme! Wir hatten schon nach kurzer Zeit unsere Regenjacken ausgezogen. Damit hatten wir auf keinen Fall gerechnet oder zu hoffen gewagt, dass das Wetter nach dem Regen am Morgen sich so herrlich geändert hat. Aber so ist typisches irisches Wetter.

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