Teil 50 – unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Irland: England – Hinton Ampner House

(Bild oben: ein Zimmer im Hinton Ampner House)

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Wir haben jetzt noch zwei Tage Zeit, um nach Dover zu kommen. Und da noch einige schöne Castles bzw. Herrenhäuser auf dem Weg lagen, wollten wir bei dem schönen Wetter noch die schönen Gärten genießen.

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Hinton Ampner House

Hier muss ich nochmal etwas zu der Organisation „National Trust“ sagen: Wir fragen uns, wie es möglich ist, mit den Mitgliedsbeiträgen von 68,– Pfund / Person / Jahr diese umfangreichen Arbeiten zu bewältigen. Zwar zahlt der Staat – soweit wir wissen – pro Mitglied den gleichen Betrag nochmal dazu, trotzdem: Es steht z.B. in fast jedem Zimmer eines solchen Hauses ein „Stewart“, sozusagen eine „Aufsichts“-Person, die jeden Gast sehr freundlich persönlich begrüßt und Infos zu diesem Haus und speziell zu diesem Zimmer gibt. Diese Leute sind fast alles Rentner und machen das natürlich ehrenamtlich. Aber die vielen Gärtner! Diese traumhaften Gärten bedürfen der Pflege vieler, vieler Gärtner, und das das ganze Jahr hindurch. Dazu diese unglaublichen Rasenflächen, kein einziger Löwenzahn oder sonst ein Unkräutchen, wie die das bloß hinbekommen! Die dürfen sogar betreten werden und einen Spielplatz und Picknick-Platz gibt es auch. Und das, wo es immer ein Restaurant dabei gibt. Da kann man sich ohne Mühe einen ganzen Tag aufhalten. Das wird auch von den Engländern sehr gut angenommen. Die großen Parkplätze sind immer gut gefüllt.

Ein sehr freundlicher – deutschsprechender – „Aufsichts“-Mann sagte uns, dass bei einem solchen Objekt 250 Menschen beschäftigt sind. Selbst wenn National Trust ein solches Haus und Garten übertragen erhält, ist es meist in desolatem Zustand und muss grundlegend renoviert werden. Als Mitglied erhält man dann noch einen Übersichtsplan und ein Buch, in dem alle über 500 Sehenswürdigkeiten eingetragen sind.

Für uns hat sich auf alle Fälle der Erwerb der Mitgliedschaft im National Trust sehr gelohnt.

Und noch etwas zur Stimmung im Land nach dem Austritt von GB aus der EU:

Mit verschiedenen Leuten sind wir ins Gespräch gekommen. Alle waren der Meinung, dass eine Katastrophe passiert ist. Eine Frau sagte gar: „Wir brauchen hier Angela Merkel, denn wir sind ein Schiff, das keinen Kapitän hat“.

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