Teil 8 – unserer Womo-Reise nach Sardinien: Orgosolo und Arbatax

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Dann gab es hoch oben in den Bergen das frühere „Banditendorf“ Orgosolo.

4-3aWandmalerei in Orgosolo
Wandmalerei in Orgosolo

Früher einmal herrschte hier Gewalt und Banditentum und die Problematik des Dorfes und insbesondere der Insel wurde in Form von Bildern an die Wände gemalt, z.B. Themen wie die Armut, Verkauf von Grundbesitz an Spekulanten pp, aber auch abstrakte Bilder oder „künstlerisch wertvolle“ Gemälde sind an den Hauswänden zu sehen, ebenso sind einfach große Steine so bemalt, dass Gesichter oder Figuren darauf zu erkennen sind. Leider hat es für eine halbe Stunde – gerade zu der Zeit unserer Besichtigung – in Strömen geregnet und so haben wir sicher nicht alle Bilder gesehen, aber die, die wir sahen, waren teilweise sehr eindrucksvoll.

4-3Wandmalerei in Orgosolo
Wandmalerei in Orgosolo

So plötzlich und heftig, wie der Regen kam, so schnell war er wieder vorbei und die Berge rundherum leuchteten wieder im Sonnenschein.

Da es – wie gesagt – sehr früh dunkel wird, kamen wir mal wieder im Stockfinstern an unserem nächsten Übernachtungsplatz an: Arbatax. Hier werden wir morgen im Licht die Besonderheit dieses Ortes in Augenschein nehmen: die berühmten roten Felsen (Bild s. oben).

Das war wirklich eine Überraschung am nächsten Morgen: Wir standen direkt an der Kaimauer und vor uns im Sonnenschein die roten Felsen von Arbatax. Die mussten wir dann erst mal genauer in Augenschein nehmen. Eigentlich ist nichts Besonderes daran, außer dass sie skurril und rot leuchtend im Wasser stehen, von Wind und Meer abstrakt geformt. Der Anblick ist wirklich sehr schön.

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